Beckenschließung

„Jeder offene, nicht abgeschlossene Prozess bildet einen Widerstand gegen das Wachstum.“

In Mexiko genießen Frauen seit Jahrhunderten ein wohltuendes Ritual das den Zyklus Schwangerschaft-Geburt-Wochenbett aktiv beenden soll, wodurch sich die als emotional und körperlich nach der Geburt „offen“ verbliebene Frau „schließen“ und weiterentwickeln kann.

Dieses Ritual ist bekannt als „cerrada de cadera“, die „Beckenschließung“. Mit einem Kräuterbad, Schröpfen, Massage und dem „Rebozo“, dem Tuch der Hebamme, wird der Fokus nur auf das Wohlbefinden der Mutter gelegt. Diese kann wenn sie möchte die Behandlung nutzen um den Prozess rund um das Gebären ihres Kindes noch einmal zu durchleben um dann einen Abschluss zu finden, wodurch nach mexikanischer Überzeugung Körper und Geist der Mutter geschlossen werden und gestärkt aus dem Erlebten hervorgehen.

Die Beckenschließung ist sehr beliebt da der Fokus einen erholsamen Moment lang nicht auf dem Neugeborenen, sondern ausschließlich auf der Mutter liegt. Doch nicht nur der körperliche Nutzen ist dabei so wertvoll, sondern ebenso das Aufarbeiten des Geburtserlebnisses, vor allem wenn es nicht den Vorstellungen und Hoffnungen entsprach oder sogar ein Trauma hinterließ.

Die Beckenschließung wird erst nach Versiegen des Wochenflusses durchgeführt.

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